Fahrschüler oder Internatsschüler?
Wenn die Schule weit vom Heimatort entfernt oder die Bus- / Zugverbindung schlecht ist, dann stellt sich die Frage, ob man ins Internat gehen soll, oder nicht. Am Anfang dachte ich mir, ist doch nicht so schlimm. Mit dem Auto zum Bahnhof und dann mit Zug und Bus zur Schule. Doch mit der Zeit nervt es, wenn man am Tag mehr als zweieinhalb Stunden oder länger unterwegs ist. Denn wirklich lernen oder schlafen kann man in dieser Zeit nicht. Weiters ist es sehr entspannend, wenn man sich in der Mittagspause mal kurz hinlegen kann. Auch die einseitige Ernährung, wie Schnitzelsemmerl und Würstel zu Mittag, fällt weg. Ein anderer großer Vorteil ist, wenn man Fragen zum Lernstoff oder zur Hausübung hat, kann man es sich von einen Zimmerkollegen oder jemand anderen erklären lassen. Begonnen habe ich als Fahrschüler. Für mich war es jedoch die richtige Entscheidung, ins Internat zu wechseln.
Raab David, am 28.11.2007
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